FAQ

Für wen ist die Trauerbegleitung?

Die Trauerbegleitung wird angeboten für Kinder (ab 5 Jahre) und Jugendliche (bis 21 Jahre).

Was beinhaltet die Trauerbegleitung?

In den Treffen steht das Gespräch in Kombination mit abwechlsungsreichen, kreativen Elementen im Vordergrund. Worüber gesprochen wird, können die Kinder/Jugendlichen selbst einbringen. Mal sind es vielleicht die Erinnerungen, ein anderes Mal die aktuelle Situation. Alters- und situationsabhängig tauchen schließlich ganz eigene Fragen und Themen auf, die in der Begleitung ihren Platz haben sollen. Auch die persönliche Vorstellung nach dem Tod darf zur Sprache kommen und wird unabhängig von Glaube und Religionszugehörigkeit geachtet. Eine bleibende Verbindung zum Verstorbenen kann ihren Ausdruck in einem besonderen Ritual finden, das im Alltag Halt geben kann. Dazu bekommen die Kinder/Jugendlichen Anregungen.

Wieviele Termine beinhaltet die Trauerbegleitung?

In der Regel ein Erstgespräch und drei Begleittermine. Auf Wunsch können nochmal drei weitere Termine folgen. Ein Abschlussgespräch mit Eltern/Elternteil ist möglich.

Sind die Eltern/ein Elternteil bei den Treffen dabei?

Bei einem Erstgespräch ist dies vorgesehen. Alle weiteren Treffen können die Kinder mit Ihrem Einverständnis alleine besuchen. Jugendliche ab 14 Jahre können selbstständig das Erstgespräch führen und in die Trauerbegleitung starten.

Worum geht es in diesem Erstgespräch?

Zunächst um ein Kennenlernen und Erzählen. Die Familie berichtet von ihrem Trauerfall und wie sich das Leben seither verändert hat. Das Kind bzw. die/der Jugendliche kann sagen, was sie/er sich von der Trauerbegleitung erhofft oder wünscht. Eltern können benennen, was ihnen am Herzen liegt. Die Trauerbegleiterin informiert und beantwortet Ihre Fragen.

Können die Begleittermine auch als Geschwisterpaar wahr genommen werden?

Ja, das ist möglich.

Wie geht es nach der Einzel-Trauerbegleitung weiter?

Die Kinder und Jugendlichen erhalten Anregungen für den Alltag und entwickeln zusammen mit der Trauerbegleiterin ihre persönlichen Rituale, die sie weiter begleiten können.
Außerdem kann überlegt werden, ob weitere Trauerangebote besucht werden möchten, z.B. in einer Gruppe mit Gleichaltrigen - angeboten beim Kinderhospizdienst Amalie im Landkreis Ravensburg. Eine Einzelbegleitung ist nach einer Zeit der Pause wieder möglich oder wenn ein erneuter Trauerfall eingetreten sein sollte.